3. Naturgarten-Element:
Die schmale Hecke – eine grüne Grenze für den Artenschutz mit wenig Platzbedarf
Schmale Hecken mit einer einreihigen Pflanzung von heimischen Gehölzen und einem Pflanzabstand von 30 bis 50 cm bieten eine naturnahe Möglichkeit, Grundstücke abzutrennen. Mit einer geringen Tiefe (ca. 1 Meter) schafft die Hecke einen natürlichen Zaun. Sie bietet Schutz vor Wind und auch Lärm und ist ein ökologisch wertvoller Lebensraum. Vögel wie Amsel, Zaunkönig und Heckenbraunelle nisten in dichten Zweigen, Wildbienen nutzen blühende Arten wie Wildrose oder Kornelkirsche als Nektarquelle, Schmetterlingsraupen finden Futter auf heimischen Laubgehölzen und Käfer und Spinnen leben im Blätterdach. Dornige Sorten bieten Vögeln und Kleinsäugern Schutz vor Fressfeinden. 

Bereits vorhandene Gehölze (z.B. Roter Hartriegel, Straucheibisch, Hundsrose) wurden mit folgenden Pflanzen ergänzt: 
Berberitze (Berberis vulgaris) 
Weichblättrige Rose (Rosa mollis) 
Hechtrose (Rosa glauca) 
Apfelrose (Rosa villosa) 
Ackerrose (Rosa agrestis) 
Traubenkirsche (Prunus padus) 
Schlehe/ Schwarzdorn (Prunus spinosa) 
Kornelkirsche (Cornus mas) 
Echte Felsenbirne (Amelanchier ovalis) 
Eingriffeliger Weißdorn (Crataegus monogyna) 
Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus)
gemeiner Liguster (Ligustrum vulgare)
Faulbaum (Rhamnus frangula)
Gelber Blasenstrauch (Colutea arborescens)
Deutsches Geißblatt (Lonicera periclymenum) 
Haselnuss (Corylus avellana)  
Blaue Heckenkirsche (Lonicera caerulea)                         

Von diesen neuen Pflanzen können 510 Tierarten profitieren (s. Grafik unten).