4. Naturgarten-Element:
Nisthilfen für Vögel und ......
Nistkästen für Vögel sollten in der Regel in einer Höhe von 2 bis 3 Metern angebracht werden. Das Einflugloch ist nach Osten oder Südosten ausgerichtet. Die Befestigung mit einem stabilen Drahtbügel, der mit einem alten Gartenschlauch überzogen ist, schützt den Baum vor Schäden. Nisthilfen dienen auch Kleinsäugern und Insekten als Schlaf- und Überwinterungsplätze. 
Zudem gibt es spezielle Nisthilfen für Fledermäuse, Kleinsäuger und Insekten.

Noch einige Hinweise: 
  • Nistkästen sollten eher nach vorne überhängen (Regenschutz) und niemals nach hinten.
  • Nisthilfen gleicher Bauart sollten mindestens 10 Meter voneinander entfernt aufgehängt werden (Ausnahme: Koloniebrüter wie Star und Schwalbe). So finden brütende Tiere ausreichend Nahrung für sich und den Nachwuchs.
  • Für eine Halbhöhle eignen sich geschützte, möglichst katzen- und marderunzugängliche Orte an Hauswänden, auf Balkonen oder an Schuppen und Gartenhäusern.
  • Ab Oktober sollten die Nisthilfen auf Funktionsfähigkeit geprüft, geleert und gereinigt werden. Nach der Brutsaison im Herbst bietet sich eine gute Gelegenheit, Nistmaterial zu entfernen und Nistkästen auszubessern. Nistkästen werden auch von Zwischenmietern wie Siebenschläfern, Hasel- oder Fledermäusen genutzt und dienen zahlreichen Insektenarten in der kalten Jahreszeit als schützende Behausung. Vor dem Putzen empfiehlt es sich, zuerst anzuklopfen und zu prüfen, ob der Kasten wirklich leer ist.

    Die meisten Nistkästen in diesem Garten wurden von Herrn Roth angefertigt. Er ist Hobbyschreiner, fertigt die Kästen nach erprobten Bauplänen an und geht auch auf individuelle Wünsche ein. Seine Arbeiten bietet er bei (eBay) kleinanzeigen.de an. 
    ... Und Herr Roth spendet einen Teil des Kaufpreises immer dem Tierheim in Mannheim.