9. Naturgarten-Element:
Käferkeller
Viele natürliche Lebensräume für Käfer verschwinden durch intensive Gartenpflege oder Bebauung. Der Käferkeller, ist Lebensraum und Entwicklungszone für Käfer. Es fühlen sich aber auch Asseln, Tausend­füßler und andere Insekten darin wohl. Je nach Holzart unterstützt man damit unterschiedliche Tierchen. Diese dienen wiederum als Nahrungsquelle für Vögel, Spitzmäuse, Fledermäuse, Igel uvm. Käfer bestäuben auch Pflanzen und manche halten sogar Schädlinge in Schach. Käfer spielen somit für die Stabilität von Ökosystemen eine wichtige Rolle. Alte Baumstämme oder Bodenstrukturen, die Käfer als Versteck nutzen können, werden zunehmend seltener. Der Käferkeller simuliert diese Rückzugsorte und bietet den Insekten Schutz vor Witterung und Fressfeinden. Ein Käferkeller nutzt Totholz, um ein spezielles Habitat für die Fortpflanzung und Entwicklung von Käferlarven und anderen Lebewesen zu schaffen. Dieses Konzept verbindet den natürlichen Zerfallsprozess von Holz mit der Schaffung eines Lebensraums, der die Biodiversität im Garten steigert.