1. Nistkästen mit einem 32mm-Einflugloch

Geeignet für größere Meisenarten wie z.B. Kohlmeise oder Haubenmeise, Kleiber, Trauerschnäpper, Gartenrotschwanz, Halsbandschnäpper, Wendehals, Feldsperling, Haussperling. Manchmal nutzen auch Fledermäuse die Nisthilfe als Ruhe- oder Übernachtungsquartier.

2. Nistkästen mit einem 28mm-Einflugloch

Besonders geeignet für kleine Meisen wie z.B. Blaumeise, Tannenmeise, Sumpfmeise und eventuell Zaunkönig.

3. Nistkasten mit Langloch

Nistkästen mit Langloch sind besonders für den Gartenrotschwanz geeignet.

4. Halbhöhlen

Geeignet für Halbhöhlenbrüter wie z.B. Bachstelze, Grauschnäpper, Hausrotschwanz, Rotkehlchen, Amsel, gelegentlich Zaunkönig und Gartenrotschwanz.

5. Spatzenhaus

Feld- und Haussperlinge brüten gerne in kleinen Kolonien. Obwohl auch einzelne Nistkästen angenommen werden, bevorzugen sie sogenannte Kolonie-Nistkästen, in denen mehrere Paare nebeneinander brüten können.

6. Gartenschläfer-Kästen

Viele natürliche Verstecke wie alte Baumhöhlen, dichte Strauchbereiche oder Totholz sind heute verschwunden. Bilche benötigen diese aber für die Tagesruhe und auch als Schlaf- und Überwinterungsquartiere. Diese Nistkästen bieten Ersatz. Neben Gartenschläfern nutzen auch Haselmäuse (die auf der Roten Liste stehen) diese Kästen. Der Einschlupf befindet sich auf der Rückseite, also dem Baum zugewandt. Vögel beziehen den Nistkasten deshalb nicht.

7. Fledermauskasten

Da es nur noch wenig Baumhöhlen gibt, sind diese Ersatzquartiere für Fledermäuse wichtig. Flachkästen dienen spaltenbewohnenden Fledermausarten (Zwergfledermaus, Rauhhautfledermaus, Bartfledermaus oder Breitflügelfledermaus) als Unterschlupf.

8. Nisthilfen für Wildbienen 1 - Die waagrechte Röhre

In der freien Natur suchen die Tiere nach einem länglichen Hohlraum. Für eine Nisthilfe kommen folgende Bauteile diesem Anspruch am ehesten entgegen: Bambusröhrchen, Schilfstängel, Pappröhrchen und Strohhalme. Wichtig ist, dass - die Röhren auf der Rückseite geschlossen sind,  der Durchmesser zu den Bewohnern passt (3-10 mm),  das Innere sauber und glatt wie ein Bienenpopo ist, sich der Eingang ohne Verletzungen benutzen lässt, die Wohnröhren Luft und Feuchtigkeit durchlassen, ein Draht zum Schutz vor Spechten, Meisen u.ä. angebracht wird.

9. Nisthilfen für Wildbienen 2 - senkrechte Markstängel

Geeignet sind vor allem Brom- und Himbeere, Heckenrose, Sommerflieder, Königskerze, Herzgespann und Distelarten. Voraussetzung für erfolgreiches Nisten ist nur, dass es solche Zweige und Stängel im Spätsommer gibt und dass diese abgestorbenen Pflanzenteile bis zum Frühling stehen bleiben.

10. Nisthilfen für Wildbienen 3 - Nistziegel aus Ton oder Lehm

Die Ziegel können aus gebranntem, lufthärtendem Ton oder Lehm hergestellt werden. Der ideale Standort sollte sonnig, regengeschützt und idealerweise in Süd- oder Südostausrichtung sein.

11. Nisthilfen für Wildbienen 4 - Holz

IN ARBEIT                    Besonders einfach herzustellen sind Nisthölzer mit Bohrgängen für hohlraumbewohnende, solitär lebende Wildbienenarten. Man verwendet hierzu ausschließlich entrindetes Hartholz, am besten Esche. Es wird ins Längsholz gebohrt, also nicht in das Hirnholz. Der Bohrlochdurchmesser sollte 3 - 8 Millimeter betragen.

12. Nisthilfen für Wildbienen 5 - unterirdischer Hummelkasten

In Deutschland stehen Hummeln unter besonderem Schutz nach der Bundesartenschutzverordnung und dem Bundesnaturschutzgesetz. Viele Arten sind gefährdet, zum Beispiel durch Lebensraumverlust, intensive Landwirtschaft und den Rückgang von Blütenpflanzen. Daher ist es wichtig, Hummeln zu schützen und ihre Lebensräume zu erhalten. Einige Hummelarten bauen ihre Nester unter der Erde (z.B. Dunkle Erdhummel, Helle Erdhummel, Wiesenhummel, Gartenhummel), häufig in verlassenen Mäusegängen oder anderen Hohlräumen im Boden. Dort legt die Hummelkönigin im Frühjahr ihre Eier und gründet ein Volk, das von Arbeiterinnen versorgt wird. Unterirdische Nester schützen die Hummeln vor Wetter und Feinden. Hummeln sind wichtige Bestäuber für viele Pflanzen, und nur die jungen Königinnen überwintern, um im nächsten Jahr neue Nester zu gründen.🐝🌼

13. Nisthilfen für Wildbienen 6 - Steilwände

IN ARBEIT                         Steilwände sind wichtige Nistplätze für viele Wildbienen und Einsiedlerwespen. Arten wie Pelzbienen, Seidenbienen, Furchenbienen, Sandbienen, Maskenbienen und Schornsteinwespen graben ihre Nester selbst in sandige oder lehmige Steilwände. Auch Gehörnte Mauerbiene und Rote Mauerbiene sind dort häufig zu finden, da sie manchmal verlassene Nester anderer Arten übernehmen. Heute sind ihre natürlichen Lebensräume selten geworden. Ersatzstrukturen (künstliche Steilwände) sind deswegen wichtige Lebensräume für spezialisierte Wildbienen und solitäre Wespen und tragen zum Erhalt der Artenvielfalt bei. 🐝

14. Käferkeller

Siehe unten!

15. Eidechsenburg mit Sandarium

IN PLANUNG - Siehe oben!

16. Benjeshecke

Im Aufbau - Siehe unten!