Märzenbecher (Leucojum vernum)

Der Märzenbecher, auch Frühlings-Knotenblume genannt, ist ein einheimisches Zwiebelgewächs. Er liefert durch seine frühe Blüte wichtigen Nektar für die erwachende Insektenwelt. Wilde Bestände des Märzenbechers sind laut Bundesartenschutzverordnung geschützt.

Hasenglöckchen (Scilla non-scripta)

Das Hasenglöckchen ist eine heimische Zwiebelpflanze, die bienen- und insektenfreundlich ist. Es gilt europaweit als nicht gefährdet, ist jedoch nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) in Deutschland besonders geschützt.

Dolden-Milchstern (Ornithogalum umbellatum)

Der Dolden-Milchstern ist ein einheimisches frühblühendes Spargelgewächs. Er wird u.a. von Insekten bestäubt. Die Blüten bilden reichlich Nektar und Pollen, die z.B. von acht Wildbienenarten gesammelt werden. Als Raupenfutter nutzt ihn die Graslilieneule. Samen sind bei Ameisen wegen ihres ölhaltigen Elaiosoms begehrt und werden von ihnen verbreitet.

Trompeten-Narzisse (Narcissus obvallaris)

Einheimische Wildnarzissen der Unterart obvallaris besitzen sonnengelbe Blüten. Bei dieser Pflanze handelt es sich um eine Urform der Trompetennarzissen. Sie liefern je nach Standort zwar Nektar und Pollen, sind aber für Insekten kaum relevant.

Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)

Das Schneeglöckchen ist die einzige in Mitteleuropa heimische Schneeglöckchenart. Als erster Nektarlieferant im zeitigen Frühjahr spielt es eine wichtige Rolle für Bestäuber, vor allem Honigbienen und Schmetterlinge. Die Samen tragen ein fleischiges Anhängsel (Elaiosom), das Ameisen anlockt und so die Verbreitung der Samen fördert. Alleinstehende, wild wachsende Exemplare stehen unter Naturschutz.

Bärlauch (Allium ursinum)

Bärlauch ist ein heimisches Zwiebelgewächs. Als frühblühende Pflanze ist er eine wichtige Bienenpflanze, so zum Beispiel für die Lauch-Maskenbiene, die in ihrem Bestand als gefährdet gilt. Bärlauch ist essbar und als Heil- und Würzpflanze beliebt.

Frühlings-Krokus (Crocus vernus)

Der Frühlings-Krokus ist eine heimische Wildform, die als Zwiebelgewächs im Garten hervorragend zurechtkommt. Er ist winterhart, öffnet sich früh im Frühjahr, ist pollen- und nektarreich und somit eine gute Bienen- und Insektenweide. Als Frühblüher versprüht er schon zu Beginn der wärmeren Tage Farbe.

Zweiblättrige Blaustern (Scilla bifolia)

Der Zweiblättrige Blaustern ist eine heimische Wildform. Er dient als gute Bienenweide und liefert Pollen für zahlreiche Bestäuber. Vor allem Fliegen fungieren als Bestäuber, doch auch Bienen und Schmetterlinge gehen gerne zum Nektar. Besonders zwei Wildbienenarten holen sich hier den Pollen für ihren Nachwuchs: die Gehörnte Mauerbiene und die Gewöhnliche Schmalbiene. Das ölreiche Elaisosom der Samen ist zudem eine begehrte Nahrung für Ameisen, die so zur Verbreitung beitragen.

Frühlings Alpenveilchen (Cyclamen coum)

4 Alpenveilchen wurden für den Garten gespendet. Da die Art nicht invasiv ist und es eine gut gemeinte Spende war, habe ich sie gepflanzt. Leider nutzt diese Pflanze der heimischen Fauna nicht, aber sie sind ein schöner Farbklecks im Frühjahr.

Kleine Traubenhyazinthe 'Album' (Muscari botryoides 'Album')

Die Kleine Traubenhyazinthe 'Album' ist eine Sorte einer heimischen Art. Sie ist ein früher Nektar- und Pollenlieferant für Insekten.

Busch-Windröschen (Anemone nemorosa)

Das Busch-Windröschen ist eine heimische Wildform, das zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae) gehört. Buschwindröschen werden gerne von Insekten besucht, zumal sie in vielen Wäldern von März bis April den ersten Nektar liefern. Das macht sie ökologisch extrem wichtig. Hummeln und andere Wildbienen freuen sich auch im heimischen Garten über das reichhaltige Nahrungsangebot.

Nutzen