Fledermäuse gehören zu den faszinierendsten Tieren unserer heimischen Natur. Da sie sich überwiegend von Insekten ernähren, sind sie auf ein reichhaltiges Nahrungsangebot angewiesen. Mit einem kleinen Fledermausbeet möchte ich Besucherinnen und Besuchern zeigen, wie sich bereits mit einer gezielten Pflanzenauswahl ein wertvoller Beitrag zum Fledermausschutz leisten lässt. Das Beet dient vor allem als Anschauungsbeispiel. Es zeigt sechs heimische Pflanzen, die besonders viele nachtaktive Insekten – vor allem Nachtfalter – anziehen. Diese wiederum bilden eine wichtige Nahrungsquelle für Fledermäuse. Zu den Beispielpflanzen gehören:
Wegwarte
Wiesensalbei
Gewöhnliches Seifenkraut
Schmalblättriges Weidenröschen
Nickendes Leimkraut
Gewöhnliche Pechnelke
Viele dieser Pflanzen öffnen ihre Blüten oder entfalten ihren Duft besonders in den Abendstunden. Damit locken sie nachtaktive Bestäuber an und schaffen ein reich gedecktes Buffet für Fledermäuse. Natürlich endet das Nahrungsangebot für Fledermäuse nicht mit diesem Beet. Im gesamten Garten finden sich weitere Pflanzen für nachtaktive Insekten wie Blutweiderich, Thymian, Echtes Johanniskraut, Wasserdost und Wilder Majoran.