18. Naturgartenelement: Steinhaufen im Schatten
Schattiger Steinhaufen – Ein wertvoller Lebensraum für Tiere In einem schattigen Steinhaufen aus locker aufgeschichteten Steinen entstehen Hohlräume, die vielen Tieren Schutz und Rückzugsorte bieten. Er speichert Feuchtigkeit und sorgt für ein ausgeglichenes Mikroklima. Die gespeicherte Feuchtigkeit kommt auch schattenliebenden Pflanzen zugute. Moose und Pilze können sich ansiedeln und dienen wiederum als Nahrungsgrundlage für verschiedene Tiere. Damit trägt ein solcher Steinhaufen zur Förderung der Artenvielfalt bei. Davon profitieren unter anderem: 
  • Frösche, Kröten sowie Molche und Salamander, die die kühlen, feuchten Hohlräume als Versteck nutzen.
  • Blindschleichen, Weinbergschnecken sowie kleine Säugetiere wie Spitzmäuse und Mauswiesel.
  • Wildbienen, beispielsweise die Rainfarn-Maskenbiene (Hylaeus nigritus), die in schmalen Gesteinsspalten nistet.
  • Asseln, Tausendfüßer und Laufkäfer – diese Bodenbewohner halten sich tagsüber gern in den feuchten Hohlräumen auf und tragen zum Abbau organischen Materials bei.
  • Spinnen und andere kleine Wirbellose – sie nutzen die geschützten Zwischenräume als Rückzugs- und Jagdplatz.