19. Naturgartenelement: Reisighaufen
Reisighaufen – wertvoller Lebensraum im Garten 
Ein Reisighaufen aus Ästen, Zweigen und Laub bietet Igeln, Vögeln, Insekten, Schmetterlingen, Amphibien und Kleinsäugern das ganze Jahr über Schutz, Nahrung sowie Nist- und Überwinterungsmöglichkeiten. Gleichzeitig sorgen Pilze und Mikroorganismen dafür, dass das Material nach und nach zu wertvollem Humus wird. Damit sich möglichst viele Tiere ansiedeln, sollte der Reisighaufen an einem ruhigen, windgeschützten Platz auf natürlichem Boden liegen – idealerweise im Halb- oder Vollschatten, zum Beispiel an einer Hecke oder unter Sträuchern. Als Grundlage dienen dickere Äste, die Hohlräume schaffen. Darüber werden locker dünnere Zweige, Reisig, Laub, Stängel und weiteres Schnittgut aufgeschichtet. Je natürlicher und unregelmäßiger der Haufen gestaltet ist, desto attraktiver ist er für seine Bewohner.  Bereits ein etwa 60 bis 100 Zentimeter hoher und ein bis zwei Meter breiter Reisighaufen schafft einen wertvollen Lebensraum und fördert die Artenvielfalt im Garten.