Das torffreie Hügel-Moorbeet erweitert den Naturgarten um einen besonderen Lebensraum für Pflanzen, die saure, nährstoffarme und feuchte bis nasse Böden benötigen. Durch die Hügelstruktur entstehen auf kleinem Raum unterschiedliche Feuchtigkeitszonen – von dauerhaft nass bis zu trockeneren und wärmeren Bereichen. Dadurch können verschiedene Moor- und Heidepflanzen nebeneinander wachsen. 

 Geplant sind unter anderem Torfmoos, Wollgras, Sonnentau, Moosbeeren, Lavendelheide und Waldheidelbeeren sowie Heidearten wie Calluna vulgaris und Erica cinerea. Das Moorbeet schafft damit zusätzliche ökologische Nischen und kann auch spezialisierten Insekten und anderen Kleinlebewesen Nahrung und Lebensraum bieten. So erweitert es die Artenvielfalt im Naturgarten. 

 Zusammen mit Teich, Sumpf, Magerbeeten, Totholz und weiteren Strukturen entsteht auf relativ kleiner Fläche ein vielfältiges Mosaik unterschiedlicher Lebensräume. Gleichzeitig ist das Hügel-Moorbeet ein anschaulicher Beobachtungs- und Lernort, an dem sich die Zusammenhänge von Wasser, Boden, Pflanzen und Tierwelt unmittelbar erleben lassen.